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Leider habe ich nicht die Zeit das Forum zu pflegen und zu beaufsichtigen, daher habe ich mich nun entschlosses es erstmal stillzulegen.

Ich stehe zur Beantwortung von Fragen gerne per Email zur Verfügung.
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Eine wichtige Frage wurde mir mal durch das Forum gestellt: Barino, wieso machst du das eigentlich? Wieso äußerst du dich öffentlich über den Islam?

Meine Antwort ist folgende:

Diese Gesellschaft kennt den Islam nicht und braucht eine Aufklärung zu diesem Thema.

Es ist für diese Gesellschaft unbegreiflich wieso und woher dieser Hass gegen sie kommt. Sie stehen da und wissen einfach nicht wieso. Einer der Gründe ist der Islam selbst, denn in ihm ist das Dogma festgeschrieben: Liebe den Menschen in dem Maße in dem er Gläubig und gehorsam ist und hasse in in dem Maße in dem er es nicht ist. Dieses Dogma hat der Prophet des Islam mit unzähligen Aussagen und Koranversen manifestiert. Diesen Blickwinkel auf die Fragestellung: Warum besteht dieser Hass gegen den Westen, gegen die Juden und alles Nicht-Islamische, wird von den Muslimen selbst natürlich nie beleuchtet. Aber ich, der ich im Islam drinnen war und diesen Aspekt kenne, warum sollte ich nicht zur Aufklärung beitragen und ihn auch öffentlich benennen? Würden die Muslime Ihre Religion den Menschen unverschleiert und offen darlegen, dann wären meine öffentlichen Äußerungen überflüssig.

Es gibt aber einen riesigen Unterschied zwischen dem was hinter den verschlossenen Türen gesprochen und gedacht wird und dem was in der Öffentlichkeit artikuliert wird. Des Weiteren hat diese Gesellschaft kaum Möglichkeiten sich zu informieren, da es im Prinzip keine Islamische Literatur gibt. Es gibt lediglich ein paar schöne Schriften über den Islam, aber die Schriften der Islamgelehrten selbst über ihre Vorstellung von Koraninterpretation, Recht und Ordnung werden nicht übersetzt. So gibt es zwei Wahrheiten über den Islam. Eine die diese Gesellschaft wissen darf, und eine andere Wahrheit auf Arabisch, die den Muslimen in den Moscheen gepredigt wird. Es gibt viele Jugendliche, die auf ihrer spirituellen Suche, genau wie ich damals, eben genau über diese geschönten Halbwahrheiten zum Islam finden.

Du hast recht, jeder sollte glauben was er will. Damit er aber weis worauf er sich einlässt muss er beide Seiten der Medaille sehen und nicht nur die Seite „Islam heißt Frieden.“ Du sagt, warum hast du den Islam nicht vorher besser studiert. Wie denn, wenn es faktisch keine Möglichkeit gibt auf deutscher Sprache die Islamischen Quellen selbst sprechen zu lassen. Man verlässt sich dann auf das was man gelesen hat (Islam heißt: Beten, Fasten, Pilgerfahrt, Spende, Glaubensbekenntnis. Die Fünf Säulen halt) und was man erzählt bekommt. Man vertraut der auf deutsch existierenden Koran Exegese (Tafsir) und ließt die Hadithsammlungen die man auf deutsch bekommt. Das da die meißten gewaltaufrufenden Hadithe nicht mit übersetzt wurden weiß man natürlich nicht. Woher auch?
Erst als ich mich intensiv mit der Arabischen Sprache auseinander gesetzt habe erschloss sich mit der Islam so wie er ist. Alles was ich über den Islam sage, ist nichts weiter als Zitate der großen Islamgelehrten und die Darlegung der Ideologie, die der Islam in sich trägt.

Dazu könnte ich noch viel mehr schreiben, aber ich hoffe die mit diesen Zeilen einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt gegeben zu haben.

Alles Gute,
Barino